Fackelwanderung
- 5. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Bei winterlichen Bedingungen fand am 01.02.2026 unsere erste, aber sicherlich nicht letzte Fackelwanderung statt. Eine geschlossene Schneedecke und die Dunkelheit boten den idealen Rahmen für dieses besondere Erlebnis. Die Fackeln tauchten die winterliche Landschaft in ein warmes, stimmungsvolles Licht und schufen eine ruhige, beinahe meditative Atmosphäre.
„So wie das Licht die Dunkelheit berührt, darf auch in mir etwas hell werden.“
Zu diesem passenden Thema gab es auf der 8 km langen Strecke unterwegs immer wieder kleine Impulse, zum Beispiel in Form einer sogenannten Gehmeditation, die insbesondere von den erwachsenen Teilnehmenden als sehr bereichernd wahrgenommen wurde. Für die Kinder stand erwartungsgemäß eher das gemeinsame Gehen und das Erlebnis mit den Fackeln im Vordergrund.
Die Impulse für den Alltag wurden von vielen dankbar aufgenommen und regten zum Nachdenken an. So äußerte ein Teilnehmer:
„Ich lasse mein Handy jetzt mal zu Hause, wenn ich mit dem Hund unterwegs bin.“
Eine andere Teilnehmerin nahm sich vor:
„Ich achte demnächst mehr darauf, nicht so durchs Leben zu hetzen.“
Da unsere Fackelwanderung unter dem Feiertags-Motto von Mariä Lichtmess stand, haben wir an einer Station zudem Informatives über die Geschichte des Feiertags, dessen Bedeutung von der Vergangenheit bis heute, Bauernweisheiten und deren Auswirkung und den kulinarischen Hintergrund gehört – selbstverständlich haben wir diese kulinarischen Köstlichkeiten auch gemeinsam probiert. Lecker!
Insgesamt war die Fackelwanderung eine gelungene Kombination aus Bewegung, Naturerlebnis, Entschleunigung und bewusster Wahrnehmung, die den Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Maria Lichtmess steht für das Licht, das in die Welt kommt. Und somit möchte ich mit einen Abschlussgedanken nach dieser stimmungsvollen Fackelwanderung mit euch teilen:
Wo ein Funke lebt,
ist es nie ganz finster.
Das äußere Licht darf gehen.
Das innere bleibt.
Denn ich trage das Licht in mir.
Die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort.










